Zum ersten Mal in der Geschichte von Entre Ríos wird jemand für antisemitische Graffiti vor Gericht gestellt

Die gerichtliche Verhandlung wegen den antisemitschen Graffiti, die am 24. Juli 2014 auf das Gebäude der Organisation der jüdischen Gemeinde der Stadt Basavilbaso und auf die Synagoge „Tefilat Moshe“ gesprayt wurden, wird am 16. und 17. Februar im Saal des Berufungsgerichts von Concepción del Uruguay stattfinden. Der Termin wurde bestätigt, nachdem die rechtliche Vertretung von Eric Hess versucht hatte, den Fall von der provinzialen richterlichen Zuständigkeit in die federale richterliche Zuständigkeit zu übertragen. Die Zusammensetzung der Jury wird die Richter Alberto Cerro, Mariela Rojas und Mariano Martinez einschließen.

Die Kläger, die die Untersuchung durchgeführt hatten, waren Mariano Bodasof und später Melissa Rios. Ebenfalls an der Untersuchung beteiligt war der Staatsanwalt Mario Ignacio Arkosin sowie die kriminologische Abteilung der Polizei von Entre Ríos.

Dies ist das erste Mal in der Rechtsgeschichte der Provinz, dass ein Fall dieser Art vor Gericht kommt, was noch bemerkenswerter ist, wenn man bedenkt, dass es ohne jegliche Intervention seitens der jüdischen Institutionen zu Stande gekommen ist, vor allem ohne ohne Einschreiten der Delegierten der Organisationen der jüdischen Gemeinden in Argentinien (DAIA), deren gesetzliche Pflicht darin besteht, in Verfahren, in denen Juden betroffen sind, auch wenn erschwerende Umstände vorliegen, wie in diesem Fall, Partei zu ergreifen.

Nach Radio FM Riel ist der einzige ähnliche Fall in der zeitgenössischen Geschichte der laufende Prozess gegen Luis D’alih. Doch in jeneem Fall begann die Untersuchung auf Initiative von Rechtsanwalt Carlos Ward und der Vertretung von DAIA, nachdem Herr D’alih die Brüder Schoklender „Paisanos“ genannt hat, als er über den Fall gesprochen hat, der „gemeinsame Träume“ genannt wird.

Wie man in den Bildern sehen kann, erscheint im provokativen Graffiti in der Stadt Basavilbaso das Wort „Sacachorros“ zwischen den beiden Hakenkreuzen, um sich auf Larkosin zu beziehen, und zusätzlich fand man das Graffiti: „Kommt lasst uns Seife machen (im Original falsch geschrieben), das auf das Bürogebäude der jüdischen Vereinigung geschrieben wurde.

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