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Umfrage der warschauer Universität zeigt: 63 % der Befragten in Polen glauben dass eine jüdische Verschwörung besteht die zum Ziel hat die Banken und Internationalen Medien zu kontrollieren

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Source: Gazeta Wyborcza

Das Forschungsinstitut zur Bekämpfung
von Vorurteilen an der warschauer Universität hat eine Umfrage durchgeführt die
zeigt, dass viele der Einwohner Polens noch immer negativ über den Juden
denken.

Drei und sechzig Prozent der Befragten sagten, sie glauben es “bestehe eine
jüdische Verschwörung, die zum Ziel hat die Banken und Internationale Medien zu
kontrollieren”. Auch die Blutbeschuldigung ist noch immer bei viele
polnische Bürger populär. 18% der Befragten haben gesagt sie glauben dass die
Juden für den Tod von Jesus verantwortlich sind, ein Anstieg von fünf Prozent
im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage im Jahre 2009. Im Gegensatz antworteten
53 Prozent negativ auf diese Frage, eine Minderung von 13% im Vergleich zur
letzter Umfrage.

In Zusammenhang mit der Frage ob sie glauben dass Juden Blut christlichen Kinder
verwenden zu rituellen Zwecken, stellt sich heraus, dass dies noch immer eine
gemeinsame Überzeugung ist: 13 Prozent der Befragten gaben an, sie glauben dass
Juden christliches Blut für ihre Bedürfnisse verwenden, ein Anstieg von drei
Prozent seit der letzten Umfrage. Im Gegensatz haben dazu 35 Prozent negativ
geantortet, im Vergleich zu 46 Prozent im Jahr 2009.

Die Umfrage ergab auch bei vielen anti-israelische Meinungen. 35 Prozent der
Befragten haben die Frage: “Ist Israel ein Land, das vor nichts Halt
macht, um seine Ziele zu erreichen?” mit Ja beantwortet. Aber nur 34
Prozent haben negativ auf diese Frage geantwortet. Auf die Frage “Ist die
Haltung von Israel gegenüber den Palästinensern der Haltung ähnlich die die
Juden von Hitler im Zweiten Weltkrieg erhalten haben?”, haben 21 Prozent
mit Ja geantwortet, aber 59 Prozent mit Nein.

Die Ergebnisse der Umfrage wurden dem polnischen Parlament durch Michal
Bilewicz vorgelegt der sagte dass die meisten Abgeordneten übereinstimmen dass
Bildungsmaßnahmen genommen müssen werden um dem Antisemitismus zu bekämpfen. In
ein Interview mit “Maariv” sagte Bilewicz, dass die Umfrage gezeigt hat dass
der Antisemitismus derzeit nur minimal mit religiösen Ansichten verbunden ist.

“In früheren Studien haben Menschen die regelmäßig die Kirche besuchten,
mehr antisemitische Ansichten ausgedrückt. Heute ist der Antisemitismus viel
weniger verbunden mit christliche Ansichten”, betonte Bilewicz.

Bilewicz hat unter den Kirchenbesuchern einen Anstieg identifiziert der
Homophobie und laut seiner Meinung haben die Homosexuelle dem Platz eingenommen
der früher den Juden vorbehalten war als Feinde des Katholizismus. Eine weiter
wichtiges Erkenntnis ist, dass das Niveau der antisemitischen Vorurteile seit
2009 nicht vermindert hat. “Polen gilt als eine relativ sicheres Land für die
Juden, mit einer kleinen Anzahl antisemitischen Angriffen. Das Niveau der
antisemitischen Überzeugungen ist jedoch immer noch hoch, und eine politische
oder wirtschaftliche Krise, könnte zu Aggressionen gegenüber den Juden führen.