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Deutschland Propaganda

Antisemitische Parolen

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Source: facebook

Jena – Für viele Fans des FC Carl Zeiss Jena ist es schon zur Gewohnheit geworden, von anderen Fans mit antisemitischen Parolen beleidigt zu werden. Der aus der Fanszene von Carl Zeiss Jena gegründete Hintertorperspektive e. V. machte nun öffentlich, dass aktuell vor allem in Süd- & Ost-Thüringen zahlreiche antisemitische Schmierereien zu sehen sind.

So veröffentlichte die Hintertorperspektive zahlreiche Fotos, auf denen Malereien von FCC-Fans auf den Straßen in Thüringen durch antisemitische Beleidigungen verändert wurden. Alle der oben in der Galerie zu sehenden Parolen haben gemeinsam, dass die Wörter „Jude“ oder „Juden“ als Schimpfwort eingesetzt werden, um Fans von Carl Zeiss Jena zu beleidigen.

„Antisemitische Parolen um unseren FC Carl Zeiss Jena und seine Fanszene zu beleidigen und zu diskreditieren sind leider nichts Neues. Was uns allerdings jetzt aus verschiedenen Orten Thüringens erreicht, ist einfach zum Kotzen. Gegen jeden Antisemitismus!“, teilte die Hintertorperspektive dazu mit.

Der von Carl Zeiss Jena-Fans gegründete Hintertorperspektive e. V. versucht mit Kampagnen, Aktionen und Workshops Aufklärung über Rassismus, Sexismus und Diskriminierung im Stadion und darüber hinaus zu leisten. Die Hintertorperspektive kämpft dabei gegen Fremdenfeindlichkeit im Fußball, gegen frauen- und homosexuellenfeindliche Parolen in der Kurve und gegen rechte Demagogie in der Fanszene.

Die in der Südkurve beheimatete Fan- und Ultràszene von Carl Zeiss Jena hat einen antirassistischen Ruf und engagiert sich aktiv gegen Diskriminierung. Fans anderer Vereine versuchen deswegen immer wieder FCC-Fans mit antisemitischen Parolen zu beleidigen. Wer hinter den aktuellen Schmierereien steckt, die hauptsächlich in Süd- & Ost-Thüringen aufgetaucht sind, ist unklar.

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