LOADING

Type to search

Kampf gegen Antisemitismus

Südafrikanische Juden erhoben Anklage wegen Antisemitismus

Share
Source:

Der Rat der Repräsentanten der Juden in Südafrika (SAJBD) teilte am Donnerstag mit, dass er eine Strafanzeige gegen drei Personen eingereicht habe, die letzte Woche Drohungen und antisemitische Kommentare gegen die jüdische Gemeinde veröffentlicht haben.

Rechtsanwalt Ian Levitt erstattete bei der Polizeiwache von Sandton Anzeige gegen die Personen, die als Muhammad Hattia, Tameez Seedat und Matome Letsoalo identifiziert wurden.

Laut der Erklärung der Organisation enthielten die Kommentare von Letsoalo unter anderem: «@sajbd Der Holocaust wird wie ein Picknick aussehen, wenn wir mit allen zionistischen Bastarden fertig sind, [Kraftausdruck] euch alle.» In einem anderen beschrieb er die Juden als «Parasiten, die Hitler komplett hätte ausrotten sollen».

Die anderen offensiven Kommentare, angeblich von Hattia und Seedat, wurden in einer WhatsApp-Gruppe veröffentlicht, die Schuhe kauft und verkauft. Hattia hat angeblich geschrieben: «[Kraftausdruck] dich Jude, [Kraftausdruck]. Mit dicken Nasen… Ich hoffe, ihr und eure Familie werdet sterben. Hitler hat versagt, er hätte euch alle töten sollen (sic).»

Seedat hat angeblich später einen ähnlichen Kommentar gepostet: «Du bist ein jüdisch-zionistischer [Kraftausdruck], deine Zeit wird auch kommen, unsere Brüder und Schwestern leiden, aber was du nicht verstehst, ist, dass noch schlimmeres auf dich zukommen wird.»

Der Vorsitzende der SAJBD, Shaun Zagnoev, sagte: «Es ist völlig inakzeptabel, dass jemand in Südafrika wegen seiner Religion, Rasse, ethnischen Zugehörigkeit oder aus anderen Gründen so verleumdet, erniedrigt und bedroht wird. Wir sind entsetzt über die Intensität des Hasses, der von diesen drei Individuen gegen unsere jüdische Gemeinde zum Ausdruck gebracht wird und werden alles Notwendige tun, um sie für ihre Untaten zur Rechenschaft zu ziehen.»

«Die SAJBD appelliert an alle politischen und religiösen Führungspersönlichkeiten, sich gegen alle Formen des Hasses zu stellen. Wir können nicht tatenlos zusehen, während gewisse Individuen unsere verfassungsmäßigen Rechte missachten», sagte Zagonev.