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Polnische Bürgermeister: Genug mit Antisemitismus

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Source: ajc

Die Bürgermeister der polnischen Städte Warschau, Poznan, Gdansk und Bialystok nahmen an einer Konferenz des American Jewish Committee unter dem Titel “Nicht hassen: Städte vereinen sich gegen Vorurteile mit religiösem und ethnischem Hintergrund” teil, die im POLIN-Museum zum Gedenken an das polnische Judentum in Warschau stattfand.

Unter den Hunderten von Teilnehmern der Konferenz waren Israels Botschafterin in Polen Anna Azari, polnische Parlamentarier und kommunale Amtsträger aus Warschau, ausländische Diplomaten, Bürgermeister aus ganz Polen und Vertreter der jüdischen Gemeinde in Polen.

Während der Konferenz nahmen die Bürgermeister von Poznan, Gdansk, Bialystok und der stellvertretende Bürgermeister von Warschau an einer Podiumsdiskussion über die Phänomene des Antisemitismus und des Rassismus, denen sie in ihren Städten begegneten, teil und über die Art, wie sie versuchten, diese Phänomene zu bekämpfen.

Die Konferenz wurde vom American Jewish Committee in Zusammenarbeit mit der Warschauer Stadtverwaltung organisiert. Die Eröffnungsrede der Konferenz wurde von der Warschauer Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz gehalten, die sagte, dass in letzter Zeit gewalttätige Vorfälle mit nationalem, ethnischem und religiösem Hintergrund stattgefunden haben. “Eine unserer Aufgaben ist es, solchem Hass entgegenzuwirken. Die nächsten Jahre werden für viele Menschen eine Prüfung sein, und wir müssen auf diesen Hass reagieren.”

Die Direktorin der zentralamerikanischen Region des American Jewish Committee, Agnieszka Markiewicz, betonte, dass Antisemitismus nicht als vorhandene Tatsache akzeptiert werden sollte. “Es ist unerlässlich, auf mehreren Ebenen aktiv zu werden, und was in den großen Städten passiert, wird entscheiden, ob wir in einer freundlichen Umgebung leben werden,” sagte Markiewicz. Sie lobte die Schritte, die von den Bürgermeistern der großen polnischen Städte unternommen wurden, um Antisemitismus und Rassismus auf der Grundlage von Vorurteilen zu bekämpfen, und ihre Bemühungen, Toleranz und Respekt unter ihren Bürgern gegenüber allen Glaubensrichtungen aufzubauen.

Der stellvertretende Bürgermeister von Warschau Włodzimierz Paszyński sagte, dass “die Hauptstadt Polens ihre Vielfalt heiligt, sie muss diese bewahren und die Multikultur und die Verschiedenartigkeit der Stadt zu einer Visitenkarte für Warschau machen”.