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Umfragen Vereinigte Staaten

Eine Umfrage stellt eine weitläufige Bepöbelung und Anfeindung von Juden und anderen Minderheiten fest

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Source: Times of Israel

Aus einer Studie, die neulich zum Thema von Belästigung und Anfeindung von  Minderheitsgruppen durchgeführt wurde, geht hervor, dass vier von fünf Juden, die in New York wohnen, ,,sehr” oder ,,gewissermassen” vom Vandalismus oder vom Schaden besorgt sind, die ihrem Vermögen aus Gründen der Religionszugehörigkeit zugefügt worden ist.

Der Bericht fasst die Befunde der Umfrage des Ausschusses für Menschenrechte von New York, sowie der Gruppe “Strength in Numbers Consulting Group” zusammen. Es wurde gefunden, dass  38,7% der 3.105 Befragten – Muslime, Araber, Leute aus Südasien, Juden und Anhänger des Sikhismus, die in New York wohnen – von ,,verbaler Belästigung, Bedrohungen oder Provokationen, die mit Rasse, ethnischer Abstammung oder Religionszugehörigkeit zusammenhängen” berichteten, während 13,6% berichteten, dass sie ,,absichtlich auf dem Bahnsteig der Subway geschubst wurden”.

Fast ein Drittel der Befragten, 980 Personen, sind als Juden identifiziert. Unter den befragten Juden, 80,4% sagten, dass sie ,,sehr” oder ,,gewissermassen” wegen Vandalismus, oder bezüglich ihrem Vermögen wegen ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit zugefügten Schadens besorgt sind, und dies im Vergleich zu 64,8% unter den Nicht-Juden.

Unter den befragten Juden, 24,6% definierten sich als nicht religiös oder als laizistisch gesinnt; 18,3% und 17,1% , respektive, sahen sich als  Reformjuden und konservative Juden an; und 15,3% sagten, dass sie keiner bestimmten Religion zugehören. 12% sind als Ultraortodoxe dargestellt, und 2,4% sagten, dass sie Hasidim sind.

Die Religiöseren unter den Juden berichteten von zunehmender antisemitischer Tätigkeit gegen sie. Juden, die an Gebeten in der Synagoge mehr als einmal pro Woche teilnehmen, waren einem höheren Risiko ausgesetzt als diejenigen, die niemals teilgenommen haben, und sie erzählten, dass sie verbale Belästigungen erlitten haben  – 39,2%, versus 21%. Mehr religiöse Juden oder Hasidim als nicht religiöse Juden oder Nicht-Hasidim gaben an, dass sie einen Job wegen ihrer Religionszugehörigkeit nicht bekommen hatten – 55.6% versus 22.8%.

Der Ausschuss hat vermekrt, dass 71% der Befragten  Diskriminierung überhaupt nicht berichten, wenn diese vorkommt.