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Antisemitismus-Studie soll ÖVP vor FPÖ warnen

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Source: sosmitmensch

SOS Mitmensch hat seine
Antisemitismus-Studie an Bundeskanzler Sebastian Kurz übermittelt. “Die
Studie zeigt, dass Bundeskanzler Kurz einen Regierungspakt mit Personen
geschlossen hat, die seit Jahren Antisemitismus fördern und
mitfinanzieren”, so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

 

In der Studie
wird geschrieben, dass die FPÖ “hohe Geldbeträge in Richtung Förderung der
Verbreitung von Antisemitismus” gesteckt habe. Teils sechsstellige Beträge
sollen an rechtsextreme Seiten und Magazine geflossen sein.

 

“Dieser
Machtgewinn für Antisemitismusförderer ist ein gefährlicher Rückschritt und
widerspricht den Aussagen des Bundeskanzlers in Punkto Kampf gegen
Antisemitismus”, begründet Pollak die Zuspielung der Studie an den
Kanzler.

 

Laut Pollak
drohe Kurz “in das Gravitationsfeld der von der FPÖ unterstützten
antisemitischen Kreise” zu geraten. So soll in den rechtsextremen Medien
im Gegenzug die Bundesregierung bejubelt werden: “Eine solche Anbiederung
durch antisemitische Kreise sollte sich ein Bundeskanzler, der nicht in den
antisemitischen Sumpf mit hineingezogen werden will, mit deutlichen Worten
verbitten.”

 

Die Studie
wurde übrigens auch an den Leiter der FPÖ-Aufarbeitungskommission, Wilhelm
Brauneder, übermittelt. Brauneder finde allerdings selbst in der Studie
Erwähnung. Er soll im Juni 2008 einen Leserbrief an die vom
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes als rechtsextrem und
antisemitisch eingestuften “Aula” verfasst haben.

 

Studie zur FPÖ-Unterstützung für Antisemitismus zum Herunterladen