30-07-2013

BDS – Taktiken (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen)

source: http://www.ngo-monitor.org/articles.php?cat_id=39&limit=0


Antisemitische Theologie

Angriffe auf Israel durch Gruppen aus der Kirche enthalten Spuren aus dem klassischen, theologischen Antisemitismus, vorallem aus der Ersetzungstheologie (Substitutionstheologie). Man kann zum Beispiel den Vergleich zwischen der Situation der Palästinenser (Leute aus arabischer Herkunft die grösstenteils in Autonomien in Israel wohnen) mit den Leiden Jesus oder dem Begriff "Methode der Kreuzigung der israelischen Regierung" als eine Wiederbelebung des Vorwurfes dass die Juden Jesus getötet haben (Deizid), sehen. Es gibt auch Ansichten, die andeuten dass Israeliten eine unlautere Natur haben und dass sie entgegen G'ttes Willen existieren. Ein weiterer Ausdruck für dieses Phänomen ist die Verdrehung der Heiligen Schriften um die Verbindung der Juden zum Land Israel zu verneinen oder um die Ablehnung des jüdischen Volkes seitens G'ttes zu betonen.

 

Apartheid

Nichtregierungsorganisationen beschreiben den arabisch-israelischen Konflikt als einen Konflikt, der auf Rassenhass gegen Araber basiert und nicht als einen Konflikt der auf territoriale Interessen ausgerichtet ist. Die Bezeichnung Israels als Apartheidregime kommt in der UNO – Entscheidung von 1975 zum Ausdruck, welche besagt: "Zionismus ist Rassismus". Das Ziel ist es, einen internationalen Boykott zu erstellen, wie das gegen Südafrika getan wurde, und Israel als Paria-Staat hinzustellen.

 

Campus Aktivitäten

Universitätskampagnen rufen zu Desinvestitionen und akademischem Boykott auf und schaffen eine feindliche Atmosphäre gegenüber Israel. In Fällen, in denen Investitionen gefördert werden, nehmen Aufrufe von Studentengruppen die Form einer Entscheidung an, die verlangt, israelische Unternehmen aus den Tagungsmappen der Universitäten zu entfernen. Die Unterstützung dieses Boykotts kommt zum Ausdruck durch die Organisation einer "Woche der israelischen Apartheid" und vorallem in Veranstaltungen und Kundgebungen wie z.B. über unberechtigte Strassensperren wobei jedoch die Terroranschläge, die man dadurch zu verhindern versucht, völlig ignoriert werden. Die BDS Aktivitäten im Campus tragen oft eine Fassade von Seriosität und intellektueller Strenge, wie z.B. pseudo-wissenschaftliche Konferenzen welche die anti-israelischen Interessen fördern.

 

Gemeinsame Netzwerke (Kirchengruppen)

Die Kirchen, die darauf aus sind, einen Boykott gegen Israel zu verhängen, werden durch Palästinenser, die ihre Interessen teilen, unterstützt. Wie z.B. das Kairo-Palästina-Dokument, verfasst von "palästinensischen Christen", das zum Boykott gegen Israel aufruft und das von den Kirchen auf der ganzen Welt solidarisch unterstützt wurde. Diese Nachricht wurde auch von Vertretern der "palästinensichen Kirche", die Kirchen in Amerika, Europa und an anderen Orten besuchten, verbreitet. Ein wichtiges Detail dieser Taktik ist es Israel für die zurückgehende Anzahl an Christen in Judäa und Samaria verantwortlich zu machen, wobei jedoch innere Gewalttaten, muslimische Angriffe gegen Christen und die wachsende Zahl dieser Angriffe totgeschwiegen werden.

 

Gemeinsame Netzwerke (Gewerkschaften)

Es gibt Aktivisten die den Boykott als Unterstützung der palästinensischen Arbeiter darstellen und versuchen, Kampagenen für BDS zu gewinnen indem sie internationale Gewerkschaften erstellen. Doch sind diese Aktivisten fleissiger als ihre palästinensischen Kollegen, die dann von den wirtschaftlichen Angriffen gegen Israel direkt betroffen sind. Die anti-israelische Tagesordnung mehrerer Gewerkschaften schliesst falsche Behauptungen gegen die israelische Arbeitergewerkschaft (Histadrut) mit ein, sowie die Versuche, auch Israelis von dieser Gewerkschaft fernzuhalten.

 

Geschäftsunterbrechung

Aktivisten sind in "direkten" Massnahmen gegen Geschäfte, die in irgendeiner Beziehungen zu Israel stehen, tätig. Eine verbreitete Taktik ist es, Proteste und Demonstrationen anzufeuern, die peinliche Lieder und Tänze enthalten. Die negative Botschaft, die durch diese Aktivitäten weitergeleitet wird, hat sich als kontraproduktiv erwiesen: Die israelischen Waren und Geschäfte erhalten kostenlose Werbung und die Videoaufnahmen und Nachrichtensendungen zeigen extremistische Aktivisten, die Mitarbeiter und Käufer belästigen, ein Bild das beim neutralen Betrachter Abstossung hervorruft. Pro-Israelische Gruppen und Einzelpersonen konnten diese Taktik wirksam mittels "Buy-Cotts" bekämpfen, die den gezielten Erwerb israelischer Waren fördert.

 

Flottillen

Diese politische Taktik, die unter dem Deckmantel humanitärischer Hilfe durchgeführt wird, hat gewaltsame Auseinandersetzungen mit der israelischen Armee produziert, die in den Medien als ein grausames Ereignis (seitens Israels) dargestellt werden. Während Flottillen als das verleumdnerischste Mittel dienen, werden ähnliche Taktiken wöchentlich in der Form von gewaltsamen Demonstrationen entlang der Trennwand angewendet.

 

Rhetorik des Holocaust

Durch Vergleich der israelischen Soldaten mit den "Nazis" und des Gazastreifens mit einem "Konzentrationslager" oder "Ghetto", versuchen die Aktivisten Israel als böse Leute darzustellen, die Völkermord begehen. Diese Rhetorik, die dazu verwendet wird, die Juden und den jüdischen Staat zu dämonisieren ist absolut unethisch, da es, was die Tatsachen anbelangt, keinerlei Zusammenhang zwischen den beiden Situationen gibt. In der Tat verstösst es sogar gegen die Definition des Antisemitismus der Europäischen Union: "Der Vergleich der zeitgenössischen israelischen Politik mit dem Nationalsozialismus". Aussagen wie "das Opfer wurde zum Täter", auch ohne ausdrückliche Erwähnung des Holocaust, ist nicht weniger grausam. Ebenso minimiert die Behauptung, dass "die Palästinenser den Preis für die europäischen Verbrechen zahlen" die Bedeutung Israels in der jüdischen Geschichte und dient dazu, die jüdische Präsenz in Israel zu delegitimieren.

 

Mission im Heiligen Land

Das Interesse am Heilgen Land, welches das Land der Bibel darstellt, ist natürlich. Doch viele Reisen, die von der Kirche in Israel und besonders in Judäa und Samaria organisiert werden, haben sehr politische Hintergedanken. So kommt es, dass dann während eines Besuchs in Betlehem, das für das Christentum relevant ist, die Auswirkungen der Trennmauer auf das Leben der Palästinenser beklagt werden, ohne dabei den Grund der Errichtung dieser Mauer zu erwähnen, nähmlich die massiven Terroranschläge gegen israelische Zivilisten, die seit der Errichtung dieser Mauer in der Tat abgenommen haben. Bei dieser Gelegenheit haben diese Delegationen auch die Gelegenheit, mit den armen Schichten der Palästinenser zu arbeiten, die in den ländlichen Gebieten wohnen und dort beschuldigende Kommentare zu absorbieren, die Israel für all ihre sozialen und wirtschaftlichen Probleme verantwortlich machen.

 

Das Völkerrecht

Nichtregierungsorganisationen verwenden völkerrechtliche Rhetorik, um ihren politischen Zielen Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Sie verdrehen routinemässig das bestehende Völkerrecht und versuchen auch neue Standards zu erfinden mit dem Ziel, Israel als Angreifer und Kriegsverbrecher darzustellen und ihn für allerlei Kriegsverbrechen schuldig zu machen.

 

"Lawfare" (Missbrauch der Gerichtsysteme demokratischer Länder um Menschenrechte zu untergraben)

"Lawfare" ist der Missbrauch der Gerichtshöfe und des internationalen Rechtssystems um gegen Israel einen Boykott und ein Embargo zu verhängen. Nichtregierungsorganisationen, die sich mit Lawfare beschäftigen, verlangen die Herausgabe von Haftbefehlen gegen israelische Beamte, die den Terror bekämpft haben; es werden Klagen gegen Regierungen und Unternehmen eingereicht, die mit Israel Geschäfte machen; es wurden gezielte Interessegruppen aufgestellt, um an den internationalen Strafsgerichtshöfen gegen Israel zu kämpfen; Verneinung der Legitimität des obersten Gerichtshofs in In Israel.

 

Einheitsstaat

Die BDS-Aktivisten lehnen die Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht der Juden ab. Gemäss dieser satanischen Ideologie ist die Existenz Israels nicht legitim. Daher lehnen sie Ideen wie "zwei Staaten", "Roadmap" oder "arabische Friedensinitiative" ab. Sie verlangen einen palästinensischen Staat der ganz Israel umfasst, was Judäa und Samaria und den Gaza-Streifen miteinschliesst.

 

Religiöse Symbole

Kirchliche Gruppen beziehen sich oft auf die Leiden von Jesus und präsentieren die Palästinenser in der Gestalt Jesus. Eines ihrer Argumente ist, dass Israel durch die "Besetzung" "die Palästinenser gekreuzigt habe." Ein weiteres Beispiel ist Weihnachten, wo Maria, Joseph und das Krippenspiel auf das heutige Betlehem übertragen werden. Darüber hinaus verwendet die Kirche auch in ihrer Sprache allerlei religiöse und biblische Anspielungen um Israel zu dämonisieren.

 

Entscheidungen

Radikale Aktivisten, die den Boykott gegen Israel anstreben, lügen grosse Unterstützung seitens der Bevölkerung und weitreichende Solidarität für ihre Projekte in diesem Bereich vor. Die Entscheidungen gegen Israel werden einem Publikum, das sich der Vielschichtigkeit des Problems gar nicht bewusst ist, als verdrehte und einseitige Beschreibung des Konflikts vorgelegt. Meistens werden die Folgerungen in einer anti-israelischen Sprache dargelegt, und viele Gewerkschaftsmitglieder sind sich den Auswirkungen dieser verpackten Feindseligkeit gar nicht bewusst. Wenn auch die Stimmen für einen rein symbolischen Boykott sprechen, kann sich dieser negativ auf die internationale Stellung Israels auswirken.

 

Das Stoppen der Sendungen

Hafenarbeiter weigerten sich, Sendungen von israelischen Waren zu entladen und ein Lkw-Fahrer kann sich weigern, sie zu transportieren. Diese Handlungen werden den israelischen Handel zwar nicht gross beeinträchtigen, solange sie nur vereinzelt vorkommen, doch streben die BDS-Aktivisten danach, den Boykott der Apartheid in Südafrika zu replizieren und den Versand israelischer Waren zu verunmöglichen.

 

Vereinte Nationen

Nichtregierungsorganisationen sind berechtigt, in Rahmenorganisationen der Vereinten Nationen teilzunehmen, dazu gehören der Menschenrechtsrat oder Ereignisse im Zusammenhang der "Spike"-Konferenz. Diese Organisationen legen schriftliche Berichte vor und machen mündiche Erklärungen an die UN-Gremien geltend, in denen sie Israel für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit beschuldigen und dazu aufrufen, Wirtschaftssanktionen usw. gegen Israel zu verhängen. In diesem Zusammenhang kooperieren Nichtregierungsorganisationen mit den anti-israelischen Interessen der arabischen Liga und der islamischen Konferenz. Der "Ausschuss für die Ausübung der Rechte des palästinensischen Volkes" ist ein weiteres UN-Gremium um Israel zu dämonisieren.