Vereinigte Staaten / 15-03-2017

Zwei Universitäten haben die Initiative zum Boykott abgelehnt

source: JTA


Zwei amerikanische Universitäten haben gestern (Sonntag) die Boykott-Initiativen gegen Israel abgelehnt, die versuchten, Unternehmen dazu aufzufordern, Investitionen aus dem jüdischen Staat zurückzunehmen als Reaktion auf angebliche "Menschenrechtsverletzungen".

 

Eine Umfrage wurde bei den Studenten an der University of Illinois und an der Ohio State University durchgeführt, und während die Initiative bei der ersten mit großem Abstand abgelehnt wurde - 56,8 im Vergleich zu 43,2 Prozent – war die Unterstützung von Israel in der Ohio State University relativ viel schwächer: 4084 Studenten stimmten gegen den Boykott, während 3843 dafür waren.

 

In Illinois verlangten die Initianten des Boykotts Investitionen von mehr als ein Dutzend Sponsorunternehmen zurückzuziehen, einschließlich des Energieriesens "ExxonMobil" USA, sowie der Technologie-Unternehmens "General Electric" und "HP" (Hewlett-Packard). In der Umfrage in Ohio war nur von fünf Unternehmen die Rede.

 

Nach Angaben der jüdischen Nachrichtenagentur JTA begrüßten der "Jewish United Fund" und die "Jewish Federation of Metropolitan Chicago" das Scheitern der Boykott-Initiativen in einer Erklärung, die gestern veröffentlicht wurde.

 

"Die Studenten brachten ihre Ansichten gemeinsam zum Ausdruck und sagten, dass es in ihren Universitäten keinen Platz für Streitigkeiten und anti-israelische Voreingenommenheit gibt," lautete die Erklärung, worüber hinaus versichert wurde, dass der lokale "Hillel"-Zweig auch weiterhin die jüdischen Menschen auf der ganzen Welt unterstützen werde.