10-03-2017

Internationale Ermittler sagen: Es gibt eine Verbindung zwischen den Drohungen gegen die jüdischen Zentren in den USA und im Vereinigten Königreich

source: reuters


Die Ermittlungen der Bedrohungen gegen die jüdischen Zentren in den Vereinigten Staaten und Großbritannien haben gezeigt, dass es eine Verbindung zwischen den Bedrohungen in den beiden Ländern gibt.

 

Die britischen Ermittler von Scotland Yard und die amerikanischen Ermittler des FBI untersuchen seit Januar mehr als 100 Fälle von Bombendrohungen in beiden Ländern. Laut Quellen der Untersuchungen gibt es Hinweise darauf, dass eine Verbindung zwischen einigen Drohanrufen gefunden werden konnte, von denen die meisten Männer und Frauen mit einem amerikanischen Akzent waren, durch Telefonate bei denen mit Hilfe von technischen Mitteln die Stimmen der Bedroher verändert wurden.

 

Die Drohungen wurden gegen viele jüdische Zentren in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien gemacht, und dort auf jüdische Schulen und Büros von großen jüdischen Organisationen, wie z.B. auf die Anti-Defamation League. Bezüglich der Drohanrufe gegen jüdische Gemeinden in Großbritannien kooperiert Scotland Yard mit dem FBI in den Untersuchungen der Anrufe, nach denen keine wirklichen Bomben gefunden wurden.

 

Reuters berichtet, dass Mitarbeiter von Scotland Yard in Großbritannien und vom FBI in den USA sagen, dass es Hinweise darauf gibt, dass einige der Drohungen gegen die Institutionen der jüdischen Gemeinden in Großbritannien und den Vereinigten Staaten miteinander verbunden sind. Beamte aus beiden Ländern, die die Aufnahmen der Drohtelefone gehört haben, sagen, dass die meisten Drohungen von einem Mann oder einer Frau mit einem amerikanischen Akzent gemacht wurden, mit elektronisch verzerrter Stimme.